Wandern ist eine meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen. Eine Wanderung ist für mich immer wieder ein besonderes Erlebnis – vor allen Dingen, weil ich dabei immer ein Ziel vor Augen habe. Was gibt es da nicht alles zu sehen, zu beobachten, aber auch zu entscheiden und durchzuhalten! Die Emotionen und Erfahrungen, die ich bei diesen Touren erlebe, helfen mir sehr, mich auch in meinem Alltagswegen zurechtzufinden.

Viele Aufgaben und Abschnitte in meinem Leben erscheinen mir wie große und kleine „Gipfel“. Oft freue ich mich diese auszusuchen und zu erreichen, aber manches Mal geben auch andere das Ziel vor (Kinder, Beruf …). Trotzdem ist es immer meine Entscheidung, mit welcher Einstellung ich diesen Weg gehe und wie ich in den jeweiligen Umständen reagiere, die mir währendessen begegnen. Ich habe gemerkt, dass oftmals meine Entscheidungen es ausmachen, wie ich am Ziel ankomme und ob ich mich über meinen Tagessieg freuen kann – oder eben nicht.

Viele Aufgaben und Abschnitte in meinem Leben erscheinen mir wie große und kleine „Gipfel“.

Momentan fällt es mir schwer, „dran zu bleiben“ und nicht müde zu werden, meine Ziele erreichen zu wollen. Gerade dann, wenn es anders läuft als geplant (oje!) – wenn sich Routen und Wege anders entwickeln, wie ich sie mir so schön zurechtgelegt habe.

Vor ein paar Tagen war wieder so ein von mir geplanter „Weg“ ohne Vorwarnung gesperrt (Hallo? Geht’s noch?). Es gab keine andere Möglichkeit, als wieder ein Stück zurückzulaufen, um eine neue Route zu finden. (Bin dann auch angekommen – smile.)

Kann ich an meinem Ziel dran bleiben, auch wenn der Weg dorthin langsamer, länger und mühsamer ist, als geplant? Was hält mich fit, was motiviert mich, immer wieder weiterzugehen und nicht aufzugeben?

Ich weiß es, aber oft muss ich mich immer daran erinnen und es mir bewusst machen, dass es Gottes Wort ist, das mich führt und seine Gegenwart, die mich wieder erfrischt. Für mich auch ganz wichtig: Meine Familie und enge Freunde (Danke euch!). Sie kennen mich manchmal besser als ich mich selbst und wissen in vielen Situationen genau, wie sie mich unterstützen und motivieren können.

Das Schöne beim Wandern ist – ob Umwege oder nicht: Eine Pause gibt es sowieso – am besten mit Holunderschorle und Speckbrett! Und nach der Pause …. ruft der Berg!

Ich möchte dich ermutigen: Lass dich rufen und bleib dran, auch wenn du mal einen Umweg gehen musst.

 

Alles Liebe,

Alex

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