Ganz am Anfang der Zeit hat Gott Söhne und Töchter geschaffen, damit sie gemeinsam dafür sorgen, dass dieser Ort, den er Erde nannte, gut funktioniert (siehe 1.Mose 1:26-28). Sein Plan war, dass sie gemeinsam Verantwortung übernehmen und „die Erde in Besitz nehmen“. Dieser großartige Auftrag vom Vater für uns alle, in unserem eigenen Leben und in unserem Umfeld Verantwortung und Leiterschaft zu übernehmen, hat sich nie geändert. Durch Sünde kam allerdings eine Veränderung der Verhältnisse zustande (1. Mose 3). Diese Veränderung hat bewirkt, dass unser Verständnis von Gottes Auftrag an die Menschheit anfing sich anders zu entwickeln. Mann und Frau haben nicht mehr Seite an Seite gedient, sondern man fing an übereinander zu herrschen. Beziehungen wurden zerstört und Neid und Eifersucht kamen rein. Das Paradies, das Gott für seine Söhne und Töchter gewollt hatte, haben sie selbst zerstört.

Doch es gibt eine großartige Nachricht: Jesus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung alle Dinge wiederhergestellt! Das bedeutet, dass wir nicht mehr unter dem Fluch der Sünde leben müssen. Auch Gottes Plan, dass seine Söhne und Töchter Seite an Seite auf dieser Erde Verantwortung übernehmen und sich darin ergänzen, wurde wieder möglich gemacht. Ich persönlich empfinde, dass eine neue Zeit angebrochen ist für die Töchter des Hauses. Gott bereitet seine Braut zu, die er abholen will. Paradoxerweise besteht diese Braut aus Frauen UND Männern – aus denjenigen, die sich entschieden haben, ihr Leben ganz und ohne Vorbehalt in die Hände Jesu zu legen.

Es ist Zeit, dass auch wir Töchter, Mädchen, Frauen, Mütter den Platz einnehmen, den Gott uns zugedacht hat – nämlich neben den Söhnen, Jungs, Männern und Vätern. In der spannendsten Zeit der Geschichte – gerade jetzt – ist es entscheidend, dass jeder an seinem Platz ist, denn es gibt eine große Ernte. Eine Welt, die nach Erlösung schreit, braucht mutige, tapfere, unerschrockene Menschen, die dem Ruf des Königs folgen. In Psalm 68:11 lesen wir: „Der Herr erlässt das Wort; der Siegesbotinnen ist eine große Schar“. Ich glaube, es Zeit ist, dass sich diese Schar versammelt! Es ist nicht von einer Menschenmenge die Rede, sondern eine „Schar“, die ein einziges Ziel hat, nämlich dem Wort des Königs zu folgen und die gute Botschaft zu verbreiten. Es ist eine Schar, die schön ist, aber gleichzeitig bereit zum Kampf. Eine Braut, die sehnsüchtig auf ihren Bräutigam wartet, sich aber nicht fürchtet, wenn Widerstand kommt.

Ladies, lasst uns dem Ruf unseres Königs folgen und eine Armee für Gerechtigkeit und Recht zusammentrommeln. Lasst uns wegschauen von allem, was uns hindern und zurückhalten will. Lasst uns alle Scham, Trauer, Minderwertigkeit und allen Stolz ablegen. Wir wollen uns zurüsten lassen, damit wir zu einer Schar von Siegesbotinnen werden! Unser König, der Bräutigam, kommt bald!

Kristin

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