Ich will dir heute eine tolle Sache nahebringen: Am 1.9. startet ein Online-Kongress, an dem ich, mit einigen anderen, als Sprecherin teilnehmen darf. Es gibt jeden Tag ein
Interview, das du dir im Netz anschauen kannst. Danach kannst du der Sprecherin über eine Seite Fragen stellen zum Thema. Bestimmt ist das eine oder andere Thema
für dich hilfreich. Wie du dich dafür anmelden kannst und was alles enthalten ist, erfährst du über du hier.
Für mich ist es sehr spannend, dass einige Türen aufgehen, um ganz andere Kreise zu erreichen, als wir es sonst tun. Der Sender ERF+ (Radio) hat sich bei uns gemeldet,
weil sie unsere Plenumsveranstaltungen der WERTVOLL Konferenz ausstrahlen möchten. Im November werden die Sessions im Sendeplan aufgenommen. Ich finde es
ziemlich aufregend, welche Türen Gott öffnet! Bitte bete mit für diese beiden Aktionen, dass der Heilige Geist die Herzen ganz neu berührt und Veränderung bringt, so wie nur
Er es kann.

 

Das Thema, das ich anspreche, beschäftigt mich schon seit längerem – heute auf eine andere Art und Weise als noch vor einem Jahr.

 

Ich bin eine gelernte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und habe für 3 Jahre in der Kinderklinik in Stuttgart auf der Onkologie und Hämatologie gearbeitet. In dieser Zeit habe ich viel erlebt, darunter leider auch viel Schmerz, Leid und Tod.

Ich kann mich noch genau an die Momente erinnern, in denen wir Kinder verloren haben. Das Schwerste für mich daran war, die Trauer und den Schmerz der Eltern und Familien zu sehen. Dies löste in mir viele Fragen an Gott aus.

Ich habe immer wieder für meine Patienten für Heilung gebetet, habe aber in dieser Zeit nie ein übernatürliches Wunder gesehen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mein Glaube für Heilung damals nicht sehr groß war. Daran festzuhalten und zu glauben, dass Gott heilt, war in diesen Situationen nicht einfach. Was heißt es in diesen Momenten, die Zuversicht nicht zu verlieren?

In diesem Thema will ich uns heute ermutigen, unsere ganze Hoffnung und Zuversicht auf Jesus zu setzen.

 

In den letzten Monaten habe ich mehr und mehr verstanden, dass es so wichtig ist, daran festzuhalten, kennenzulernen und zu glauben, wer Jesus wirklich ist.

Momentan bin ich Praktikantin bei Awakening Europe mit Ben Fitzgerald. Ich leite und organisiere unter anderem jeden Freitag den Outreach. In den letzten Monaten habe ich vielen Menschen auf den Straßen von Jesus erzählt, für sie gebetet und tolle Erlebnisse gehabt. Ich durfte sehen, wie Jesus Leute von Schmerzen befreite und sie ihm ihr Leben übergeben haben.

Ich hatte aber auch Situationen, in denen Menschen nicht geheilt wurden, wo ich nach Straßeneinsätzen entmutigt war und manchmal die Frage hochkam, warum nicht mehr passiert ist oder weshalb die Person nicht geheilt wurde. Enttäuschung und Entmutigung versuchten sich einzuschleichen.

Ich liebe es, Zeugnisse darüber zu hören, wie Menschen übernatürlich geheilt werden, wie sie auf den Straßen eine Begegnung mit Jesus haben und ihm ihr Leben übergeben.

Vor Kurzem ist mir jedoch bewusst geworden, dass es genauso ein Zeugnis ist, in Enttäuschungen und Entmutigungen nicht aufzugeben, sondern an der Wahrheit festzuhalten und nicht aufzuhören, für Menschen zu beten.

 

Ich war persönlich die letzten 3 Wochen beim Outreach etwas entmutigt und enttäuscht, weil nicht viel Sichtbares passiert ist.

Eine leise Stimme sagte: “Es bringt doch alles nichts, lass es lieber sein für Menschen zu beten.”

Letzte Woche habe ich mich aber dazu entschieden, zu überprüfen, was meine Hoffnung und Zuversicht definiert. Sind es meine letzten ‘Erfolge’, sind es die Enttäuschungen oder hole ich meine Hoffnung direkt von Jesus?

 

Die Wahrheit ist, dass Jesus heilen und Menschen erretten will. Oft will er das sogar viel mehr als wir es uns wünschen.

In der Bibel sehen wir, dass Jesus alle heilte, die zu ihm kamen. Ein Beispiel dafür ist in Lukas 4,40. Gott will auch, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2,4).

Glaube ich wirklich, dass Jesus derjenige ist, der er ist und vertraue ich ihm? Selbst wenn meine Situation dagegen spricht, gebe ich dennoch nicht auf, daran festzuhalten, dass Jesus der Heiler und Retter ist?

 

Ich will dir zusprechen, dass dein Dranbleiben und dein Weitergehen ein so großes Zeugnis ist. Wir alle kommen manchmal an den Punkt, wo wir keine Hoffnung mehr haben. An dieser Stelle will ich dich ermutigen, zu hinterfragen, wer deine Hoffnung definiert.

 

Ich weiß, dass Heilung ein heikles Thema sein kann und ich verstehe viele Dinge nicht. Ich weiß jedoch folgendes: Ich will und werde nicht aufhören für Kranke zu beten, Menschen von Jesus zu erzählen und daran zu glauben, dass Er unser Heiler und Retter ist. Bleib dran und setze deine Zuversicht auf ihn!

Als 2014 unsere Tochter Madeleine geboren wurde, schwebten wir zunächst wie alle anderen Eltern auch vor Freude und Glück im siebten Himmel! Endlich war sie da! Wir hatten sie so sehnlichst herbeigewünscht und erwartet!

Doch schon nach wenigen Minuten wurde unser unbeschwertes Elternglück zerstört.

Madeleine hatte nämlich eine unerwartete Überraschung mitgebracht. Als unerfahrene Eltern sahen wir es nicht sofort, obwohl meinem Mann Madeleines ungewöhnliche Körperhaltung auffiel. Also klärten uns die Ärzte wenige Minuten nach der Geburt darüber auf, dass Madeleine Trisomie 21 hat und ein rasselndes Geräusch in ihrem kleinen Herzen zu hören ist. Da sie vermuteten, dass Madeleine einen Herzfehler hat, musste sie kurz darauf zu weiteren Untersuchungen mitgenommen werden. Völlig erschöpft von der Geburt und fassungslos über die Diagnosen der Ärzte, blieben wir alleine, ohne unsere Madeleine zurück. Schock und große Angst um Madeleines Leben überrollten uns.

Gleichzeitig kamen Zweifel und Fragen auf. „Warum lässt Gott das zu?“ „Warum unsere Madeleine?“ „Wo ist Gott in dem Ganzen?“.

Einen Tag später musste Madeleine dann tatsächlich in die Kinderklinik auf die Herzstation verlegt werden, um von weiteren Spezialisten durchgecheckt zu werden. Als wir auch in der Kinderklinik ankamen, war die Prognose, dass wir vielleicht drei Wochen, aber vielleicht auch nur eine Woche im Krankenhaus verbringen müssten, bis geklärt werden könnte, was bei Madeleine nicht stimmt.

Ich erinnere mich wie ich nachts auf dem Klappbett in Madeleines Krankenzimmer lag, mit dem Blick auf die Monitore, an denen ihr kleiner Körper angeschlossen war. Ständig beobachtete und kontrollierte mein völlig übermüdeter Blick ihre Sauerstoffsättigungswerte und Herzfrequenz als ob ich sie dadurch am Leben erhalten könnte. Irgendwann war ich einfach so erschöpft von den schlaflosen Nächten im Krankenhaus, den vielen unterschiedlichen Emotionen und Sorgen, dass ich vor Gott weinend mein Herz ausschüttete.

Gott kam mit seinem Trost, Frieden, seiner Liebe und Hoffnung in dieses Krankenzimmer.

Nach dieser tiefen Begegnung mit Seiner Gegenwart konnte ich mich ganz neu entscheiden Gott zu vertrauen, Ihm die Kontrolle über die Situation zu überlassen und Seinen Zusagen über unserem Leben zu glauben. Die nächsten Tage im Krankenhaus wurden trotz einiger Aufs und Abs leichter, denn ich hatte mich entschieden mit Zuversicht einen Tag nach dem anderen zu nehmen.

Letztendlich wurden wir sogar schon nach einer Woche aus dem Krankenhaus entlassen. Das kleine Loch in Madeleines Herzen war verwachsen und die Verengung im Aortabogen nicht mehr bedenklich. Gott hat dieses Wunder getan! Wir sind Ihm unendlich dankbar, dass Er uns durch diese anfänglichen Schwierigkeiten getragen hat und in den dunkelsten Stunden neue Zuversicht geschenkt hat.

Madeleine ist heute ein kerngesundes, dreijähriges Mädchen und unser absoluter Sonnenschein! Es ist eine Ehre für mich, dass Gott sie mir anvertraut hat und ich ihre Mama sein darf.

Wir lieben das Gefühl der Zuversicht, oder?! Die Begeisterung und Vorfreude, die wir empfinden, wenn wir etwas Neues beginnen. Die Sicherheit, nichts falsch machen zu können und die ganze Welt auf seiner Seite zu haben.

Aber wie fühlt es sich an, wenn man gerade aus einer riesigen Niederlage heraus marschiert? Wieviel Enthusiasmus empfindet man, wenn man gerade noch mit gesenktem Kopf, verweinten Augen und geballten Fäusten zugeben musste, dass man wirklich dick versagt hat?

Ganz ehrlich – diese Gefühle sind niederschmetternd und haben wenig mit Zuversicht zu tun.

Ich erinnere mich an diesen Moment noch sehr genau. Mein Gesicht ganz nah am Boden, meine Wut bereits umgewandelt in rasende Kopfschmerzen. Mein Selbstvertrauen angeknackst und mein Kampfgeist verflogen.

Ich war 24 und hatte mein Examen, für das ich 6 Jahre lang studiert hatte, gerade komplett in den Sand gesetzt. Da war nichts zu machen. Ich konnte niemandem die Schuld geben – außer mir selbst. Ich war mutlos, ratlos, zerknirscht und überhaupt nicht in der Stimmung, an die Zukunft zu denken. Es war peinlich und für viele Freunde sogar richtig erschütternd. Es war ein Schockzustand.

Bis ich mich entschied, die Perspektive zu wechseln.

Das war kein krasser Moment oder eine super-klare Offenbarung. Es war ein Mini-Fünkchen Hoffnung, dem ich die Erlaubnis gab, meinen Blick zu heben.

Ich betete, ich rief zu meinem Gott. Ich klagte, ich stampfte, nörgelte und bettelte. Und er war da – in dieser ganzen Zeit. Aus meinem stotternden Motor machte er eine ganz frisch geölte Maschine. Er gab mir neue Zuversicht. Nichts Aufgewärmtes oder Zusammengeflicktes. Ich fühlte eine Stärke und Angriffslustigkeit, die ich davor so nicht kannte. Ich wurde kreativ und auf eine neue Art und Weise mutig.

Mein verletzter Stolz ließ mich etwas Neues wagen, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es tun würde. Ich bewarb mich für die Ausbildung zur professionellen Tänzerin – ein Kindheitstraum und bis hierher nur Hirngespinst. Ich fühlte nicht viel Zuversicht, dass ich erfolgreich sein und angenommen werden würde. Aber ich gab dem Ganzen eine Chance. Wacklige Knie und ein auffällig nervöses Lächeln beim Check-In inklusive. Danach war ich froh. Einfach zufrieden mit mir, es versucht zu haben. Ich rechnete nicht mit dem Anruf eine Woche später, dass ich im nächsten Schuljahr starten könnte. Und dann ging alles ganz schnell. Ich startete einen neuen, spannenden Lebensabschnitt und nicht nur das; ich wurde unerschrockener und waghalsiger.

Aus einer Niederlage ging ich mit neuer Perspektive heraus – mit einer ganz neuen Zuver.SICHT. Gehen ist hier wahrscheinlich das falsche Wort. Ich tanzte aus ihr heraus!

Eine Situation in der ich mich entscheiden musste, an der Zuversicht festzuhalten – ich glaube, da stecke ich mitten drin.

Zuversicht – Was ist das eigentlich? Für mich ist „Zuversicht“ eine Steigerung von „Hoffnung“. Nicht nur eine positive Erwartung für die Zukunft, sondern vielmehr die feste Gewissheit, dass am Ende einer Durststrecke alles gut ist.

 

Leider musste und muss ich immer wieder feststellen, dass dieses Gefühl der freudigen Gewissheit sich nicht von allein einstellt. Oft ist es eine Entscheidung – inmitten von für mich unverständlichen oder bitteren Umständen.

 

Manchmal kommt scheinbar alles zusammen. Das können bei dir ganz andere Herausforderungen sein als bei mir; Schulnoten, Ausgrenzung, Krankheit, Geldsorgen, Abhängigkeiten. Ich stecke in einer Phase, in der ich voller Respekt, ja manchmal sogar ein wenig Angst, auf meine bevorstehende neue berufliche Situation blicke. Zudem habe ich mich beim Sport am Fuß verletzt und kann die kommende Wettkampfsaison nicht bestreiten, für die ich monatelang, zwar mit Spaß aber auch hart trainiert und auf die ich hin gefiebert habe.

Wo bleibt da noch Platz für Zuversicht?

Woher nehme ich die Gewissheit, dass alles gut werden wird? Habe ich überhaupt einen Anspruch darauf, dass alles glatt läuft? Und was ist überhaupt „gut“? Fragen, auf die ich, zumindest teilweise, keine Antwort weiß…

Und auch wenn ich manchmal verzweifelt oder traurig bin – auch wenn ich überhaupt keine Lust habe, versuche ich inmitten dieser Umstände meinen Blick auf Gott zu wenden. ER ist meine Zuversicht. Er vermag alles. Er weiß alles und vor allem: Er meint es gut mit mir.

Was soll ich da noch fürchten?

Für unsere diesjährige Konferenz haben wir das Thema „Zuversicht“ gewählt. Es macht in unserem Leben einen großen Unterschied, ob wir den täglichen Chancen und Herausforderungen mit Zuversicht begegnen. Hoffnungsvoll und zuversichtlich zu sein funktioniert wie ein innerer Motor. Es ist wie ein Antrieb für unser Leben!

 

In deinem Alltag gibt es bestimmt viele Situationen, in denen du die positive Einstellung zum Leben verlieren kannst, so wie bei mir auch. Es gibt Zeiten, in denen mir alles ein bisschen zu viel wird oder ich mich unqualifiziert und unsicher fühle.

 

Als meine Kinder im Teenie-Alter im Freundeskreis und in der Schule große Herausforderungen hatten, habe ich mich oft gefühlt, als wäre ich nicht in der Lage, ihnen wirklich zu helfen. Ich meine, gib mir ein Rezept für einen Kuchen oder ein leckeres Gericht und ich werde es vermutlich ziemlich erfolgreich zubereiten können. Aber kann mal jemand ein funktionierendes Rezept liefern, wie man in diesen Situationen des Lebens, den eigenen Kindern erfolgreich hilft??

 

In solchen Umständen kann man schnell die Zuversicht verlieren und sich zurückziehen. Bei dir mögen es ganz andere Dinge sein, die „Zuversichtsräuber“ sind. Doch wichtig ist ja, wie wir damit umgehen, oder?

 

Ich habe zwar kein Geheimrezept für alle Herausforderungen des Lebens, aber ich habe entdeckt, dass es eine Quelle für Zuversicht und Hoffnung gibt und das ist Gott. Wenn ich zu Ihm komme mit allem, was diese negativen Gefühle hervorruft, erlebe ich jedes Mal, dass Er mich ermutigt durch sein Wort – die Bibel.

Denn Sein Wort ist eine Leuchte für meinen nächsten Schritt – ein Licht auf meinem Weg. (Psalm 119:105)

Dort wo sich Dunkelheit reinschleichen will, kann ich durch dieses Licht wieder Hoffnung und Zuversicht bekommen.

 

Gott verspricht uns auch, dass Er unsere Weisheit ist. Wenn uns Weisheit mangelt, dürfen wir zu ihm kommen – Er gibt uns was wir brauchen und zwar ohne Vorwurf, warum wir schon wieder etwas brauchen (Jakobus 1:5).

 

Ich finde das sehr ermutigend! Es hilft mir jeden Tag aufs neue, die Chancen zu ergreifen, die mir gegeben werden. Denn Herausforderungen sind eigentlich einfach verkleidete Chancen…

 

In den nächsten Wochen, werden wir weitere Blogs zum Thema „Zuversicht“ veröffentlichen, die dein Herz schon mal auf unsere Konferenz einstimmen sollen. Wir glauben, dass du in deinem Leben Durchbrüche erleben wirst, wenn du die Kraft der Zuversicht entdeckst.

 

Herzliche Grüße,

Kristin

Heute, zum Anlass des Weltfrauentags, dachte ich, dass es eine richtig gute Gelegenheit wäre, euch, meine wertvollen Schwestern zu ermutigen!

 

Der Weltfrauentag ist eine tolle Sache! Es ist ein Tag, an dem wir einander feiern können. An dem wir uns erinnern an Frauen, die große Dinge gewagt haben, trotz erheblichen Herausforderungen. Ein Tag, an dem wir feiern, dass wir einen Unterschied machen können!

 

Ich habe vor ein paar Tagen von einer Frau gelesen, ihr Name ist nicht so bekannt. Sie heißt Olive Bertha Smith und wurde 1917 als Missionarin nach China gesandt. Sie war dort ganz alleine unterwegs. 1937, als die Japaner in China einmarschiert sind, wurden alle Amerikanischen Staatsbürger aufgefordert, China zu verlassen. Die USA würde für die Sicherheit der Amerikaner keine Verantwortung übernehmen, die dieser Aufforderung nicht nachkämen.

 

Bertha überlegte hin und her, was sie tun sollte. Doch dann war sie davon überzeugt, dass sie in China bleiben sollte. Gott hatte sie dort hingestellt, nicht die Amerikanische Regierung. Sie konnte nicht einfach das chinesische Volk verlassen, nicht in ihrer größten Not!

 

Mitten in diesem Krieg öffnete Bertha ihr Haus für alle, die Hilfe in Anspruch nehmen wollten, um Jesus Christus persönlich zu empfangen. Sie war sich der Tatsache bewusst, dass viele dieser Christen bald um ihr Leben vor den Japanern fliehen würden und vielleicht sogar sterben mussten. Es wurde ihr umso wichtiger, ihnen zu ermöglichen, Jesus kennenzulernen und im Glauben gestärkt zu werden, solange noch Zeit war.

 

Bertha ist auch regelmäßig ins Krankenhaus gegangen und hat mit den verwundeten Soldaten gesprochen und ihnen von Jesus erzählt. Sie war in allem total davon abhängig, das Reden Gottes zu hören, da sie sich bei Nichts auf Menschen verlassen konnte. Es war sehr gefährlich und sie konnte niemanden wirklich trauen. Doch Gott hat ihr immer gezeigt wo sie hingehen sollte, was sie tun sollte und mit wem sie reden sollte.

 

Als das Gebiet, in dem sie arbeitete in Japanische Hände fiel, hat Bertha ihr Haus als Schutz-Herberge, vor allem für Frauen, geöffnet. Oft hat sie ganz kühn, von Angesicht zu Angesicht, japanische Soldaten davon abgehalten, „ihre“ Frauen zu vergewaltigen.

 

Das Geheimnis von Bertha, welches ihren Dienst so erfolgreich machte, war laut Bericht, dass sie gelernt hat, sich selbst zu sterben – ihre eigenen Rechte aufzugeben, um für andere einzustehen.

 

Ich finde ihr Beispiel, gerade an diesem Tag heute, sehr beeindruckend! Oft wird an solchen Tagen auf unsere Rechte als Frauen gepocht – und das ist, an sich, nicht so schlecht, denn im Bereich Menschenrechte, gibt es auf dieser Welt noch sehr viel zu tun. Doch in vielen Fällen ist hinter dem allem nicht ein Geist von #füreinander , sondern ein #besserals ….

 

Und dieses #besserals ist genau unser Problem. Anstatt FÜR einander zu sein, sind wir oft in Konkurrenz zu einander. Konkurrenz zu anderen Frauen, Konkurrenz zu unseren eigenen Männern oder sogar zu allen Männern allgemein.

 

Ich glaube die Lösung liegt in echter Demut und diesen Geist des #besserzusammen ! Wenn wir verstehen, dass wir nicht gegen einander sein müssen, sondern uns in unseren Stärken und auch Schwächen aushelfen und ergänzen können, machen wir unsere Welt vielleicht ein bisschen besser.

 

Nutze deinen Einflussbereich heute, um den Geist von #besserzusammen zu verbreiten.

Du machst einen Unterschied!

 

Herzlichen Glückwunsch zum Weltfrauentag!

❤️ Kristin

 

Liebst du auch Geschenke? Geschenke sind eine meiner Haupt-Liebessprachen. Schon als Kind konnte ich es fast nicht erwarten, wenn ich wusste, jemand, der immer etwas für mich mitbringt, kommt zu Besuch.

An Weihnachten würde ich am liebsten mein Konto plündern, um andere zu beschenken – wären da nicht auch noch andere Rechnungen, die bezahlt werden müssen. Ich weiß, dass es nicht jedem Menschen so geht, doch irgendwo glaube ich, dass schenken, von unserem Schöpfer in unserer Natur verankert wurde. Wie komme ich zu dieser Überzeugung? Die Bibel sagt uns ganz am Anfang, dass wir in seinem Ebenbild geschaffen sind. Er hat also in unserer DNS gewisse Charakterzüge hineingelegt, die mit seinem Charakter identisch sind.

Die meisten von uns kennen die Bibelstelle in Johannes 3:16, dass Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er gab. Also ist Geben für ihn ein Ausdruck seiner Liebe. Vor ein paar Tagen habe ich über den Abschnitt in Römer 8 nachgedacht, wo wir lesen können, dass Gott seinen eigenen Sohn für uns alle hingegeben hat. In Vers 32b stehen dann diese Worte: „Wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten?“

Wenn das Wort Gottes so klar zu uns spricht, dass es unser Leben verändert, nenne ich es gerne „Offenbarung“. Bei mir haben diese Worte total eingeschlagen! Diese Stelle habe ich doch schon so oft gelesen! In der Situation habe ich es nicht einmal gelesen, sondern der Heilige Geist hat das Wort, das ich schon so gut kannte in dem Moment (beim Autofahren) für mich lebendig gemacht: Wenn Gott Jesus, seinen einzigen Sohn, das Wertvollste, was er hatte, für MICH hingegeben hat, dann ist alles andere, worum ich ihn bitte, in Seinen Augen sehr viel kleiner.

Kennst du es, wenn du von jemand Hilfe brauchst, du dich aber nicht wirklich traust, der Person so viel abzuverlangen? Lass uns sagen, du renovierst dein Haus. Eigentlich brauchst du das ganze Wochenende Hilfe. Doch weil du dich nicht traust, für das ganze Wochenende zu fragen, sagst du: „Könntest du mir am Samstag für 2 Stunden helfen?“

Machen wir das nicht auch manchmal mit Gott so, habe ich mich gefragt? Wir denken manchmal, dass unsere Anliegen zu viel verlangt sind, oder wir ihm nicht wichtig genug wären. Doch er hat uns doch schon seinen Charakter bewiesen, indem er das gab, was ihm am aller wertvollsten war. Gott liebt es zu geben. Wie sollte er, wenn er Jesus für dich gab, jetzt noch Dinge vor dir zurückhalten? Ich möchte dich ermutigen, mit deinen Anliegen, als Kind zu Ihm zu kommen. Erwarte, dass er dich hört und dir Antworten gibt.

An Weihnachten können wir, durch das Schenken, an unseren Vater im Himmel denken. Wenn wir Ihn immer ähnlicher werden, wird das verschenken von guten Dingen ein Teil unseres Charakters. Wir müssen nicht im Konsumrausch versinken, sondern unsere Liebe ausdrücken durch ein Geschenk.

Du hast heute die Möglichkeit etwas Großartiges zu schenken: Wie wäre es, wenn du deine Mama, deine Schwester, deine Tochter oder deine Freundin zur WERTVOLL Konferenz 2018 einlädst? Schenke doch einer wichtigen Person in deinem Leben ein Ticket!

Ticket kaufen und verschenken!

Hast du schon mal etwas ganz wichtiges verloren und überall gesucht, nur um es dann trotzdem nicht wiederzufinden?

Vor zwei Tagen, sind Tim und ich von einem wunderschönen, erholsamen Urlaub nach Hause gekommen. Wenn du auch gerade im Urlaub warst, wünsche ich dir, dass du dich auch so gut erholen konntest. Wenn es dieses Jahr für einen Urlaub (noch) nicht gereicht hat, wünsche ich dir, dass du im Alltag immer wieder Zeiten der Ruhe findest, damit deine Seele auftanken kann.

In unserem Urlaub ist uns etwas passiert, das eigentlich nicht passieren darf. Wir waren abends am Strand unterwegs und haben, wie fast jeden Abend, den Sonnenuntergang genossen. Die Sonnenuntergänge am Meer zählen zu meinen Lieblingsszenarios überhaupt! Als wir wieder zurück in unsere Unterkunft gehen wollten, fiel uns auf, dass uns der Autoschlüssel abhanden gekommen war. Irgendwo muss er aus der Hosentasche meines Mannes gefallen sein. Wir haben überall gesucht, nur um festzustellen, dass er, mit fast hundertprozentiger Sicherheit, ins Meer gefallen sein musste. Du kannst dir sicher vorstellen, dass dies eine nicht ganz undramatische Situation war….

Wir hatten für die nächsten Tage einige Ausflüge geplant, da es eine sehr schöne Gegend war, die man unbedingt erkunden sollte. Ohne den Autoschlüssel war dies nicht umsetzbar.

In dem Moment, als ich so die Straße entlang lief, kontemplierend wie das Ganze gelöst werden könnte, empfand ich, wie der Heilige Geist zu mir sprach:

„Kristin, viele Menschen haben ihren Schlüssel verloren.“

Sofort wusste ich, dass er nicht von Autoschlüsseln sprach.

Wofür steht ein Schlüssel? Er steht in erster Linie für Vollmacht und Autorität. Wenn dir ein Schlüssel für etwas gehört, dann bist du autorisiert die Türe aufzuschließen, die sich mit diesem Schlüssel öffnen lässt. Er steht aber auch dafür, sich nach vorne bewegen zu können. Wenn du vor einer verschlossenen Türe stehst, bleibst du ohne den passenden Schlüssel erst Mal stehen – so wie wir im Urlaub. Wenn ein Schlüssel verloren geht, kann dies zu Stillstand führen.

Ich glaube, dass jedem von uns der Schlüssel für unser Leben, von Gott in die Hand gegeben worden ist. Er hat uns die Fähigkeit gegeben, Entscheidungen zu treffen. Schritte zu gehen. Zu vergeben. Anderen die Hand zu reichen. Die Türe unseres eigenen Herzens kann nur von innen geöffnet werden. Jesus sagt selber in Offenbarung 3:20, dass er an den Herzen der Menschen klopft, damit sie (selber) aufmachen. Erst dann, wird er hineinkommen.

Ich glaube, dass jedem von uns der Schlüssel für unser Leben, von Gott in die Hand gegeben worden ist.

Jesus spricht zu Petrus (aber auch zu uns, als Seine Nachfolger) in Matthäus 16:19 „Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben. Was du auf der Erde bindest, wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf der Erde öffnest, wird auch im Himmel offen sein.“ Was für eine Autorität Gott uns hier gibt! Die Frage ist: Gebrauchst du deine Schlüssel, oder hast du sie verloren?

Wie kann denn ein wichtiger Schlüssel verlorengehen? In unserem Fall, war es einfach Unachtsamkeit. Wir haben nicht gut genug darauf aufgepasst. Ein Schlüssel kann aber auch gestohlen werden. In Johannes 10:10 spricht die Bibel vom Feind (Satan), der nur Eines im Sinn hat: zu stehlen, zu töten und zu zerstören. Er möchte dir deine Schlüssel rauben, damit du die Autorität, die Gott dir in Jesus gegeben hat, nicht ausübst.

Wie geschieht das? Es kann durch Herausforderungen und schwierige Umständen geschehen, wo du anfängst zu zweifeln, ob Gottes Pläne für dein Leben wirklich gut sind. Es kann durch Sünde geschehen, die dir die Zuversicht und deinen Selbstwert raubt. Es kann durch lange hingezogene, unerfüllte Hoffnung geschehen. Dinge, die du in einer bestimmten Weise erwartet hattest, die sich anders entwickelt haben und Frustration in deinem Leben erzeugt haben. Der unerwartete Verlust eines nahen Angehörigen oder Freundes, über den du nie hinweggekommen bist. Enttäuschung über dich selber und wie du mit bestimmten Situationen umgehst und so weiter….

Du könntest zu dieser Liste sicher auch noch andere Dinge hinzufügen, denn ich denke, jeder weiß, wovon ich hier spreche. Unser Alltag bietet genug Möglichkeiten, unsere Schlüssel zu verlieren oder sogar bewusst wegzulegen.

In solchen Situationen, tendieren wir Menschen oft dazu, das, was uns mal begeistert hat; das was ein Feuer und eine Leidenschaft in uns geweckt hat, zu verlieren. Wir empfinden, dass wir weder in der Lage sind, noch würdig sind, etwas Großes zu bewirken.

Doch wenn Jesus es wagt, uns die Schlüssel zu Gottes Königreich zu geben, dann ist es nicht, weil er zu viele Schlüssel rumliegen hat! Er möchte, dass wir unsere Autorität gebrauchen, damit sein Reich kommt und sein guter, vollkommener Wille geschieht (Matthäus 6:10, Römer 12:2). Und zwar nicht nur durch irgendwelche Prediger auf der Plattform, sondern durch fehlbare Menschen wie dich und mich. Er weiß, dass wir nicht perfekt sind – doch ER ist perfekt. Er hat sein Blut vergossen, damit alle Dinge, die uns davon abhalten wollen, unsere von Gott gegebene Autorität auszuüben, überwunden werden können.

Was kannst du tun, um deinen Schlüssel wiederzufinden? Meistens muss man einfach zurückgehen, zu dem Ort, wo man ihn verloren hat, und dort suchen. Was ist passiert? Gibt es Dinge, die du aufräumen musst, wo du Vergebung aussprechen musst? Gibt es Dinge, die du einfach falsch verstanden hast? Hast du Lügen geglaubt?

Selbst, wenn du den Originalschlüssel nicht wiederfinden kannst (so wie wir), gibt es bei Gott einen Ersatzschlüssel. Gottes Wort sagt, dass er dem Demütigen Gnade schenkt (Jakobus 4:6). Gnade kann man auch mit „unverdiente Gunst“ übersetzen. Gottes Barmherzigkeit und Gnade ist jeden Tag neu. Lass dich nicht aufgrund von Scham davon abhalten, diesen neuen Schlüssel von Gott zu empfangen. Mache auch nicht mehr andere dafür verantwortlich, dass du ihn nicht mehr hast. Bitte Jesus um Vergebung, wo du deinen Schlüssel weggelegt hast oder ihn dir hast rauben lassen. Er ist treu und gerecht und vergibt jede Schuld. Dann schüttle alles ab, was dich halten will und stehe auf!

In unserem Fall, ist unsere Tochter extra zu unserem Haus gefahren, um den Ersatzschlüssel zu holen. Sie hat ihn uns mit der Post zugeschickt und er kam rechtzeitig an, damit wir noch die geplanten Ausflüge machen konnten. Manchmal brauchst du so jemanden in deinem Leben, der dir hilft, den Schlüssel wieder zu finden. Zögere nicht, eine Freundin, einen Seelsorger oder Geschwister um Hilfe zu bitten.

Die Welt in der wir leben befindet sich gerade in einem großen Chaos. Sie braucht dich und mich! Du kannst mit deinem Schlüssel einen Unterschied machen in dem du deine Autorität gebrauchst Gutes freizusetzen und gegen das Böse aufzustehen!

 

Eine großartige Gelegenheit, deine Stimme und Autorität zu gebrauchen, ist am kommenden Samstag, den 16.9., wenn wir bei unserem #sisterhoodday gegen Menschenhandel aufstehen.

Alle Infos dazu findest du unter: http://www.gospel-forum-wertvoll.de/sisterhood-walk/