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Heute, zum Anlass des Weltfrauentags, dachte ich, dass es eine richtig gute Gelegenheit wäre, euch, meine wertvollen Schwestern zu ermutigen!

 

Der Weltfrauentag ist eine tolle Sache! Es ist ein Tag, an dem wir einander feiern können. An dem wir uns erinnern an Frauen, die große Dinge gewagt haben, trotz erheblichen Herausforderungen. Ein Tag, an dem wir feiern, dass wir einen Unterschied machen können!

 

Ich habe vor ein paar Tagen von einer Frau gelesen, ihr Name ist nicht so bekannt. Sie heißt Olive Bertha Smith und wurde 1917 als Missionarin nach China gesandt. Sie war dort ganz alleine unterwegs. 1937, als die Japaner in China einmarschiert sind, wurden alle Amerikanischen Staatsbürger aufgefordert, China zu verlassen. Die USA würde für die Sicherheit der Amerikaner keine Verantwortung übernehmen, die dieser Aufforderung nicht nachkämen.

 

Bertha überlegte hin und her, was sie tun sollte. Doch dann war sie davon überzeugt, dass sie in China bleiben sollte. Gott hatte sie dort hingestellt, nicht die Amerikanische Regierung. Sie konnte nicht einfach das chinesische Volk verlassen, nicht in ihrer größten Not!

 

Mitten in diesem Krieg öffnete Bertha ihr Haus für alle, die Hilfe in Anspruch nehmen wollten, um Jesus Christus persönlich zu empfangen. Sie war sich der Tatsache bewusst, dass viele dieser Christen bald um ihr Leben vor den Japanern fliehen würden und vielleicht sogar sterben mussten. Es wurde ihr umso wichtiger, ihnen zu ermöglichen, Jesus kennenzulernen und im Glauben gestärkt zu werden, solange noch Zeit war.

 

Bertha ist auch regelmäßig ins Krankenhaus gegangen und hat mit den verwundeten Soldaten gesprochen und ihnen von Jesus erzählt. Sie war in allem total davon abhängig, das Reden Gottes zu hören, da sie sich bei Nichts auf Menschen verlassen konnte. Es war sehr gefährlich und sie konnte niemanden wirklich trauen. Doch Gott hat ihr immer gezeigt wo sie hingehen sollte, was sie tun sollte und mit wem sie reden sollte.

 

Als das Gebiet, in dem sie arbeitete in Japanische Hände fiel, hat Bertha ihr Haus als Schutz-Herberge, vor allem für Frauen, geöffnet. Oft hat sie ganz kühn, von Angesicht zu Angesicht, japanische Soldaten davon abgehalten, „ihre“ Frauen zu vergewaltigen.

 

Das Geheimnis von Bertha, welches ihren Dienst so erfolgreich machte, war laut Bericht, dass sie gelernt hat, sich selbst zu sterben – ihre eigenen Rechte aufzugeben, um für andere einzustehen.

 

Ich finde ihr Beispiel, gerade an diesem Tag heute, sehr beeindruckend! Oft wird an solchen Tagen auf unsere Rechte als Frauen gepocht – und das ist, an sich, nicht so schlecht, denn im Bereich Menschenrechte, gibt es auf dieser Welt noch sehr viel zu tun. Doch in vielen Fällen ist hinter dem allem nicht ein Geist von #füreinander , sondern ein #besserals ….

 

Und dieses #besserals ist genau unser Problem. Anstatt FÜR einander zu sein, sind wir oft in Konkurrenz zu einander. Konkurrenz zu anderen Frauen, Konkurrenz zu unseren eigenen Männern oder sogar zu allen Männern allgemein.

 

Ich glaube die Lösung liegt in echter Demut und diesen Geist des #besserzusammen ! Wenn wir verstehen, dass wir nicht gegen einander sein müssen, sondern uns in unseren Stärken und auch Schwächen aushelfen und ergänzen können, machen wir unsere Welt vielleicht ein bisschen besser.

 

Nutze deinen Einflussbereich heute, um den Geist von #besserzusammen zu verbreiten.

Du machst einen Unterschied!

 

Herzlichen Glückwunsch zum Weltfrauentag!

❤️ Kristin

 

Kennst du das Gefühl, wenn du dir wünschen würdest, dass am liebsten jemand anderes für dich entscheidet, weil dir das Gewicht der Entscheidung zu groß ist? Oder am besten wäre natürlich eine Antwort von Gott persönlich, schwarz auf weiß auf einem Post-it am Küchenschrank.

Letzteres wünschte ich mir vor genau 10 Jahren. Nach meinem Abitur ging ich für 9 Monate ins Ausland um eine Jüngerschaftsschule zu besuchen. Gott hat mein Leben in dieser Zeit auf den Kopf gestellt. Ich durfte zum Beispiel zum ersten Mal wirklich erleben, was es heißt, eine Beziehung zu Jesus zu haben, mit ihm Zeit zu verbringen, seine Stimme zu hören und aus dem Boot der Sicherheit auszusteigen.

Eine Sache wollte ich von ganzem Herzen nach dieser Zeit: Jesus folgen, die richtigen Entscheidungen treffen und genau das tun, wozu er mich berufen hat. Dazu gehörte natürlich auch den richtigen Partner zu heiraten – irgendwann einmal. Das ganze Thema Beziehung hatte ich in meiner Welt seit der Jüngerschaftsschule erst einmal beiseitegelegt. Denn ich wollte den einen richtigen Mann finden und heiraten.

Anders als erwartet, lernte ich nur kurze Zeit nach meiner Ankunft in der Heimat 🙂 meinen besten Freund, meinen Held, meinen größten Ermutiger, meinen Partner in Crime kennen. Von der ersten Minute an war es, als ob wir füreinander geschaffen sind. In der Zeit des Kennenlernens habe ich Gott immer wieder gefragt, ob das der Mann sei, den ich mal heiraten soll. Und ich hatte Frieden. 2 Monate vergingen, 4 Monate vergingen und ich stellte Gott immer wieder neu diese Frage, denn ich brauchte meine 100%-ige Sicherheit, dass er der Mann meines Lebens ist.

Mit der Entscheidung, dass ich mich auf diese Beziehung einließ, war ein Sprung ins Wasser verbunden.

In diesem Moment wünschte ich mir ein Post-It am Küchenschrank mit der Aufschrift: „He is the man. Dein Gott“ Doch ich muss dir leider heute mitteilen, dass dieser Post-It nie kam. Es kam jedoch etwas viel Besseres. Eine Saison, in der ich lernen durfte, Gott zu vertrauen, seinen Frieden zu spüren und mich dann zu entscheiden. Mit der Entscheidung, dass ich mich auf diese Beziehung einließ, war ein Sprung ins Wasser verbunden. Früher oder später kommt immer der Punkt der Entscheidung und wir sind herausgefordert darauf zu vertrauen, dass sich Wasser im Schwimmbecken befindet, wenn wir vom 3-Meter-Brett springen – dass wir also die richtige Entscheidung treffen.

Es gibt Entscheidungen, die wir treffen und wir wissen genau, welche Auswirkungen diese Entscheidungen haben werden. Dann wiederum gibt es andere Entscheidungen, die Entscheidung der Partnerwahl gehört definitiv dazu, bei denen wir aus dem Boot aussteigen und auf dem Wasser gehen, weil wir nie zu 100% im Voraus wissen werden, ob sie uns bis zum Ende tragen.

Diese Zeilen sollen dich ermutigen kühn zu sein und vom Sprungbrett zu springen. Ich möchte dich ermutigen darauf zu vertrauen, dass, wenn Gott dir seinen Frieden gibt und du andere Faktoren, die beim Entscheidungen treffen wichtig sind, berücksichtigt hast, Er dich immer trägt, sich zu dir stellt und dich niemals enttäuschen wird.

Lasst uns Frauen sein, die sich entscheiden, von Herzen gerne Entscheidungen zu treffen. Denn wenn wir sie nicht treffen, treffen sie andere für uns.

Alles Liebe,

Dama